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Zu Beginn des Jahres zeigt sich der Wärmemarkt weitgehend stabil. Größere Änderungen am Gebäudeenergiegesetz lassen weiterhin auf sich warten. Eine zentrale Neuerung betrifft jedoch den CO₂-Preis für fossile Brennstoffe, der von bislang 55 Euro auf einen Korridor zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne angehoben wird. Damit beginnt der Übergang von festen Preisen zu einem Handelssystem. Da die Klimaziele im Gebäudesektor bislang verfehlt werden, ist davon auszugehen, dass sich der Preis am oberen Ende der Spanne einpendelt. Holzbrennstoffe wie Pellets sind davon nicht betroffen, was sie weiterhin zu einer preisgünstigen und planbaren Heizalternative macht.

Gleichzeitig bietet sich für Hausbesitzer ein günstiger Zeitpunkt für den Heizungstausch. Für die Jahre 2025 und 2026 stehen ausreichend Mittel in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zur Verfügung. Wer jetzt einen Antrag stellt, kann sich Fördersätze von bis zu 70 Prozent sichern. Nach der Bewilligung bleiben bis zu 36 Monate Zeit für die Umsetzung, spätere Änderungen der Förderbedingungen haben darauf keinen Einfluss. Eine sorgfältige Planung ist dabei entscheidend, um Verzögerungen oder Ablehnungen zu vermeiden. Unterstützung bieten Energieberater oder speziell geschulte Heizungsbauer.

Mit dem steigenden CO₂-Preis werden Öl-, Gas- und Kohleheizungen für Haushalte spürbar teurer – Mehrkosten von über 100 Euro pro Jahr sind möglich. Pelletheizungen bleiben dagegen CO₂-frei und gewinnen weiter an Attraktivität. Sie nutzen einen regional verfügbaren, klimafreundlichen Brennstoff und bieten hohe Effizienz bei stabilen Kosten.

Eine weitere Änderung betrifft das Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz: Das bislang verpflichtende nationale Heizungslabel für ältere Heizungen soll abgeschafft werden. Eine Evaluation hatte gezeigt, dass das Label kaum Einfluss auf die Sanierungsrate oder Energieeinsparungen hatte. Im Zuge der Entbürokratisierung soll die Kennzeichnungspflicht daher entfallen, vorbehaltlich der Zustimmung von Bundestag und Bundesrat.

Fazit: Steigende CO₂-Kosten treffen fossile Heizsysteme zunehmend, während Pelletheizungen davon ausgenommen bleiben. Wer jetzt handelt, profitiert von attraktiver Förderung, langfristiger Kostensicherheit und einer klimafreundlichen Lösung für die Wärmewende.

Quelle: www.depv.de (Stand 12.01.2026)