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DEPI-Zahlen zeigen stabile Entwicklung der Pelletbranche im ersten Quartal 2026

Deutschland behauptet weiterhin seine Spitzenposition als führender Produzent von Holzpellets in Europa. Nach aktuellen Zahlen des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) wurden im ersten Quartal 2026 rund 940.000 Tonnen Holzpellets produziert. Damit bewegt sich die Pelletproduktion weiterhin auf einem stabil hohen Niveau und bestätigt die anhaltende Bedeutung von Pellets als nachhaltiger Energieträger im Wärmemarkt.

Im Vergleich zum Vorquartal fiel die Produktionsmenge zwar um rund 100.000 Tonnen geringer aus, gegenüber dem ersten Quartal 2025 blieb die Menge jedoch nahezu konstant. Die Entwicklung zeigt, dass sich der Markt trotz schwankender Nachfrage und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen weiterhin robust präsentiert.

Hoher Inlandsverbrauch sorgt für sinkenden Exportanteil

Besonders auffällig ist die starke Nachfrage innerhalb Deutschlands. Der Exportanteil sank im ersten Quartal 2026 auf 7,7 Prozent und liegt damit leicht unter den Vorjahreswerten. Gleichzeitig wurden 92,3 Prozent der produzierten Pellets im Inland abgesetzt. Gründe hierfür dürften unter anderem die winterlichen Temperaturen sowie die weiterhin hohe Nachfrage nach regional verfügbaren und preisstabilen Heizlösungen sein.

Auch bei der Handelsform dominieren lose Pellets deutlich. Rund 80,4 Prozent der Produktion wurden als lose Ware ausgeliefert, während Sackware einen Anteil von 19,6 Prozent erreichte. Damit bleibt die lose Pelletanlieferung insbesondere für moderne Pelletheizungen im privaten und gewerblichen Bereich die wichtigste Versorgungsform.

Nachhaltige Produktion mit hohem Anteil an Restholz

Die Pelletproduktion in Deutschland basiert weiterhin überwiegend auf nachhaltigen Nebenprodukten der Holzverarbeitung. Mit einem Anteil von 93,8 Prozent stammt der Großteil der eingesetzten Rohstoffe aus sogenanntem Sägerestholz, das beim Sägevorgang anfällt. Der Einsatz von zusätzlichem Rundholz blieb mit 6,2 Prozent vergleichsweise gering.

Auch bei den verwendeten Holzarten zeigt sich ein klares Bild: Nadelholz dominiert mit 97,5 Prozent deutlich den Rohstoffeinsatz, während Laubholz lediglich 2,5 Prozent ausmacht.

Diese Zahlen unterstreichen die hohe Ressourceneffizienz der deutschen Pelletindustrie und die nachhaltige Nutzung vorhandener Holzreste für die Energiegewinnung.

Qualitätsstandard weiterhin auf sehr hohem Niveau

Die Qualität deutscher Holzpellets bleibt weiterhin ausgezeichnet. Rund 97,7 Prozent der produzierten Pellets entsprachen der Qualitätsklasse ENplus A1 – dem höchsten Qualitätsstandard für Heizpellets. Industriepellets machten lediglich 2,3 Prozent der Gesamtproduktion aus, während ENplus A2 im ersten Quartal 2026 praktisch keine Rolle spielte.

Für Verbraucher bedeutet dies eine hohe Versorgungssicherheit sowie konstant hohe Brennstoffqualität für moderne Pelletheizungen und Pelletöfen.

Pelletmarkt 2026 zeigt stabile Perspektiven

Die aktuellen Produktionszahlen bestätigen die stabile Entwicklung des deutschen Pelletmarktes im Jahr 2026. Trotz politischer Unsicherheiten und zurückhaltender Investitionen im Heizungsmarkt bleibt die Nachfrage nach Holzpellets auf einem hohen Niveau. Gleichzeitig sorgt die starke heimische Produktion für Versorgungssicherheit und stabile Marktstrukturen.

Gerade vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an nachhaltige Heizsysteme und energieeffiziente Gebäude dürften Holzpellets auch in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle bei der Wärmewende in Deutschland spielen.

 

Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH (DEPI)