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Wer heute noch mit einem alten Öl-Niedertemperaturkessel heizt, kann durch den Umstieg auf eine moderne Heiztechnik deutlich CO₂ einsparen. Besonders groß ist der Effekt beim Wechsel auf einen Pelletkessel.

Der Pelletkessel erreicht im Vergleich die höchste jährliche CO₂-Einsparung: 8,8 Tonnen gegenüber einem alten Öl-Niedertemperaturkessel. Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH / DEPI.

Das zeigen aktuelle Grafiken des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) zur jährlichen CO₂-Einsparung beim Austausch eines Öl-Niedertemperaturkessels.

Nach den dargestellten Berechnungen erreicht ein Pelletkessel eine jährliche CO₂-Einsparung von 8,8 Tonnen. Das entspricht einer Reduzierung der CO₂-Emissionen um 94 Prozent gegenüber dem bisherigen Öl-Niedertemperaturkessel. Damit liegt die Pelletheizung deutlich vor anderen Brennwertlösungen.

Zum Vergleich: Der Umstieg auf einen Öl-Brennwertkessel spart laut DEPI jährlich etwa 0,9 Tonnen CO₂ beziehungsweise 10 Prozent ein. Ein Gas-Brennwertkessel erreicht eine Einsparung von rund 3,2 Tonnen CO₂ beziehungsweise 34 Prozent.

Prozentual zeigt sich der Unterschied besonders deutlich: Beim Umstieg auf einen Pelletkessel können laut DEPI 94 % der CO₂-Emissionen eingespart werden. Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH / DEPI.

Pelletkessel als starke Lösung für klimafreundliches Heizen

Die Zahlen verdeutlichen: Der Austausch einer alten Ölheizung ist ein wichtiger Schritt, um den CO₂-Ausstoß im Gebäudebereich zu senken. Während moderne Brennwerttechnik bereits Einsparpotenzial bietet, erzielt der Pelletkessel im direkten Vergleich die mit Abstand höchste Reduktion.

Pellets bestehen aus naturbelassenen Holzresten und gelten als erneuerbarer Brennstoff. Bei der Verbrennung wird nur so viel CO₂ freigesetzt, wie der Baum zuvor während seines Wachstums aufgenommen hat. Dadurch kann eine Pelletheizung einen wesentlichen Beitrag zu einer klimafreundlicheren Wärmeversorgung leisten.

Rechenbeispiel auf Basis eines typischen Brennstoffbedarfs

Die DEPI-Grafiken beziehen sich auf einen ersetzenden jährlichen Brennstoffbedarf von 3.000 Litern Heizöl. Für den Vergleich wurden unter anderem 2.700 Liter Heizöl, 2.550 Kubikmeter Gas und 5,85 Tonnen Pellets angenommen. Als Datengrundlage nennt das DEPI die Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger des Umweltbundesamtes.

Das Ergebnis ist eindeutig: Wer von einem alten Öl-Niedertemperaturkessel auf einen Pelletkessel umsteigt, kann seine jährlichen CO₂-Emissionen besonders stark reduzieren.

Fazit: Mit Pellets Heizkosten modernisieren und Klima entlasten

Der Heizungstausch ist nicht nur eine technische Modernisierung, sondern auch eine Entscheidung für mehr Unabhängigkeit und eine bessere Klimabilanz. Pelletheizungen bieten dabei eine leistungsfähige Alternative zu fossilen Heizsystemen und können gerade beim Ersatz alter Ölkessel erhebliche CO₂-Einsparungen ermöglichen.

Für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, die ihre bestehende Heizung erneuern möchten, lohnt sich daher ein genauer Blick auf moderne Pelletheizsysteme.